Herr Pechlaner, seit März sind Hotels und Pensionen geschlossen. Wie ist die Lage in der Branche?

Dem Tourismus geht es sehr schlecht. Reisen hat mit Mobilität und Bewegungsfreiheit zu tun. Seit Ausbruch der Pandemie war aber nur noch – lassen Sie mich das überspitzt formulieren – das Virus mobil. Nach den Grenzschließungen war es dann ganz aus. Nicht nur der Inlandstourismus, auch der Auslandstourismus kam vollständig zum Erliegen. Große Hotels genauso wie kleine Pensionen, aber auch Reiseveranstalter gehören daher zu den am härtesten betroffenen touristischen Bereichen.

Ab der kommenden Woche dürfen Hotels wieder öffnen. Ein Hotelier aus Eichstätt berichtet, dass die Zurückhaltung der Gäste aber noch groß sei …

Ja, es genügt nicht, dass wir die Reisefreiheit wiedererlangen. Viele verspüren eine große Unsicherheit, die ihnen die Freude am Reisen verdirbt. Daher laufen die Reisebuchungen nur zögerlich an. Gäste, aber auch Anbieter und Reiseveranstalter fragen sich: Wie können wir die Bedenken ausräumen?

Das komplette Interview findest du hier: TOURISMUS UND CORONA

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