Wie werden wir uns künftig fortbewegen? Diese Frage betrifft uns alle. In Ingolstadt werden neue, innovative Mobilitätskonzepte erforscht und erprobt. Eine zukunftsfähige Mobilität ist ein entscheidender Standortfaktor für die Region und Bayern. Dazu präsentieren der Donaukurier und seine Heimatzeitungen alle vierzehn Tage ein Doppelinterview mit Experten aus Wissenschaft und Praxis. Den Auftakt machen Harry Wagner, Professor für Automotive & Mobility Management an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), und Jens Hogreve, Professor für Dienstleistungsmanagement und Vizepräsident der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU).

Herr Hogreve, Herr Wagner, Ingolstadt entwickelt sich zu einem Zentrum für die Mobilität der Zukunft. Wie dürfen wir uns den Verkehr im Jahr 2050 vorstellen?
Jens Hogreve: Die Zukunft der Mobilität wird in der Vernetzung liegen. Sie wird nur funktionieren, wenn wir die Vielzahl an Angeboten, die wir heute kennen, eng miteinander verzahnen. Meine Vorstellung ist, dass mir künftig eine App empfiehlt, ob ich am Morgen das Fahrrad oder doch das Auto nehmen soll. Und an entsprechenden Lösungen arbeiten KU und THI ja schon gemeinsam.
Harry Wagner: Ja, wir werden verschiedene, mehrere Verkehrsmittel für den Weg von A nach B verwenden - uns intermodal fortbewegen. Dazu wird ein integrierter öffentlicher Nahverkehr der Schlüssel sein. Und das Fahrrad wird deutlich an Bedeutung gewinnen.

Das weitere Interview findest Du hier: DONAUKURIER

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