Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat den Master-Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Digital Customer Experience & Service Design, den die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Ingolstadt der KU gemeinsam mit der Toulouse School of Management (TSM) der Université Toulouse 1 Capitole anbietet, in ihre Förderung aufgenommen. In den kommenden vier Jahren erhalten Studierende so während ihrer Auslandsphase zusätzlich zu Erasmus-Mitteln ein DFH-Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich. Die Toulouse School of Management (TSM) gehört im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu den führenden französischen Universitäten, ihr Masterprogramm ist EPAS-akkreditiert und der Studiengang International Marketing of Innovation auf Rang 14 des Eduniversal Ranking der besten französischen Master und MBA Programme in Digital Marketing und Data Analytics.
Unter dem Dach der DFH zu studieren, ermöglicht eine bi-nationale Fachausbildung sowie den Ausbau interkultureller Kompetenz. Dabei ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Flexibilität und Mobilität integraler Bestandteil der Ausbildung. Studierende dieses Exzellenzprogramms beginnen ihr Studium gemeinsam an der Universität Toulouse und wechseln anschließend gemeinsam an die KU, wo sie weitere zwei Semester gemeinsam in Deutschland leben und lernen bevor sie im vierten Semester ihre Masterarbeit und Praxiserfahrung im Rahmen eines 6-monatiges Praktikum im frankophonen Sprachraum absolvieren.

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Absolventinnen und Absolventen erwerben nach vier Semestern den deutschen Master in Betriebswirtschaftslehre – Studienschwerpunkt Digital Customer Experience & Service Design sowie den französischen Universitätsabschluss Master International Marketing of Innovation.

Eine Besonderheit des Studienprogramms: Sowohl an der KU als auch der Toulouse School of Management werden alle Kurse in englischer Sprache unterrichtet. Ziel der Studierenden ist es nach vier Semestern nicht nur Englisch, sondern auch Französisch und Deutsch auf C1-Niveau zu beherrschen.

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Die DFH wählt die von ihr geförderten bi-nationalen Studienprogramme nach strengen Kriterien aus. In der Bewilligung lobte die DFH insbesondere das hohe Niveau der deutsch-französischen Ausbildung und die fachliche Schwerpunktsetzung auf aktuelle Problemstellungen der Wirtschaftswissenschaften wie Digitalisierung, Ethik und Innovation. Die von der DFH geförderten Studiengänge unterliegen einer regelmäßigen Evaluation durch unabhängige deutsche und französische Hochschullehrer.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg in einem äußerst kompetitiven Verfahren“, sagt Professor Dr. Jens Hogreve, der an der WFI verantwortlich ist für das bi-nationale Studienprogramm. „Aktuell planen er und die Programmkoordinatorin Ute Braun die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen in Toulouse zu vertiefen. Auch über das Angebot eines deutsch-französischen Programms für Doktoranden wurde bereits gesprochen“.
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