Aufgeteilt in drei Gruppen beschäftigten sich die Studierenden über das Semester hinweg mit der Frage, wie sich der Aufenthalt der Besucher entsprechend deren Interessen besser lenken lässt und wie die Gäste auch für Folgeveranstaltungen gewonnen werden können. Dazu befragten sie Besucher und Aussteller der vorhergehenden Messe, um daraus Empfehlungen für die nächste Auflage im September dieses Jahres zu entwickeln. Die fiktive Budgetvorgabe dafür umfasste 100.000 Euro.

Ihre Lösungsansätze präsentierten die Kommilitoninnen und Kommilitonen nun den Verantwortlichen der Messe Stuttgart. So schlugen sie unter anderem eine Erweiterung der bestehenden Messe-App um zusätzliche Funktionen vor: Zum einen soll diese die Möglichkeit bieten, auch kurzfristig eine Eintrittskarte zu buchen sowie eine Funktion umfassen, über die Gäste der Messe mit einzelnen Ausstellern Gesprächstermine vereinbaren können. Zum anderen wünschten sich die Befragten, über die App mehr Infos zu den Ständen und Ausstellern zu erhalten. Anhand der individuellen Interessen soll die Smartphone-Anwendung ihre Nutzer außerdem gezielt zu bestimmten Ständen navigieren, um so die Orientierung innerhalb des breiten Messeprogramms zu erleichtern. Dem Veranstalter wiederum bietet das die Möglichkeit, den Gästen bei künftigen Messen eine maßgeschneiderte Übersicht an Ausstellern anzubieten.

Ein besonderes Erfolgserlebnis für die Kommilitoninnen und Kommilitonen ist, dass die Messe Stuttgart eine Auswahl der vorgestellten Konzepte in das Marketingkonzept übernehmen wird.

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