Im Anschluss an einen Gottesdienst im Ingolstädter Münster begrüßte Klaus-Ulrich Pfeiffer, 1. Vorstand von IN Kontakt, die Gäste im Festsaal des Stadttheaters. Prof. Dr. Heinrich Kuhn (Dekan der WFI) und Prof. Dr. Jens Hogreve (Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs) bedankten sich von Seiten der Fakultät und der Hochschulleitung für das besondere Engagement der Studierenden und Promovenden und wünschten ihnen alles Gute für die Zukunft.

Durch ihr Studium und ihren Einsatz in den studentischen Organisationen haben die Absolventinnen und Absolventen, so Prof. Kuhn, nicht nur die notwendigen fachlichen, methodischen und sprachlichen Kompetenzen für ihr künftiges Berufsleben erworben, sondern sie zeichneten sich auch durch ihre uneigennützige Art und Authentizität aus. Prof. Hogreve bezeichnete die studentischen Organisationen als Aushängeschild der Fakultät.

In seiner Festrede ging Stefan Ermisch, CEO der HSH Nordbank, auf die Chancen und Schattenseiten des Wandels ein. Auf der einen Seite hätten die letzten Jahrzehnte weltweit einen enormen Wohlstandzuwachs geschaffen; auf der anderen Seite seien durch Bevölkerungswachstum, den Klimawandel und neue technologische Entwicklungen wie der Digitalisierung Unsicherheiten entstanden. Es sei die Aufgabe der jungen Generation, diese Änderungen zu gestalten. Herr Ermisch empfahl den Absolventinnen und Absolventen, immer flexibel und neugierig zu bleiben und zu tun, was ihnen Freude bereite. Neben dem Beruf sollten auch Familie und Freunde nicht zu kurz kommen.

Stellvertretend für Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel verlieh Christian Siebendritt die mit jeweils 1.000 € dotierten Förderpreise der Stadt Ingolstadt für die Jahrgangsbesten sowie die beste Masterarbeit und die beste Dissertation, die an Julia Marcus (beste Bachelorabsolventin), Benedikt Ott (bester Masterabsolvent), Svea Holtmann (beste Masterarbeit) und Tobias Steindl (beste Disseration) gingen. Die beiden Preise für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten wurden dieses Jahr erstmalig vergeben. Siebendritt betonte die Bedeutung des Hochschul­standorts Ingolstadt und drückte die Hoffnung aus, dass dieser künftig durch die KU weiter gestärkt werde.

Julia Marcus stellte in ihrer Rede heraus, welche Erwartungen an das Studium sie vorab hatte und inwieweit diese erfüllt wurden. Neben der guten akademischen Ausbildung und der großen Wahlfreiheit ab dem vierten Semester seien vor allem die studentischen Organisationen der Grund, warum sie und ihre Kommilitonen sich so stark mit der WFI verbunden fühlen. Sie ließ viele Momente wie die Orientierungs­woche, Public-Viewing im Großen Hörsaal, das Sommerfest, den Consulting Cup oder die Summer Challenge Revue passieren. Ihr Fazit nach dem Bachelor-Studium: „Danke, WFI – Erwartungen eindeutig übertroffen.“

Vor der Verleihung der Urkunden an alle Absolventinnen und Absolventen wurden noch zwei Studierende von Marius Adenauer mit dem IN Kontakt e.V. Award für außergewöhnlichen WFI-Spirit ausgezeichnet: Anja Mutter und Johannes Keller. Die beiden zeichneten sich nicht durch ihr Engagement in mehreren studentischen Organisation aus, sondern hätten auch stets bei den vielen Veranstaltungen an der WFI mitgeholfen, wenn Hilfe benötigt wurde. IN Kontakt hofft, dass die Alumni den WFI-Spirit nun nach außen tragen und sich viele im Alumniverein engagieren.

Am Abend feierten dann die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit ihren Familien und Freunden, aktuellen Studierenden, Professoren, Dozierenden und Alumni bis spät in die Nacht beim WFI Winterball. Knapp 900 Gäste tanzten zur Livemusik der Band „up to date“ und ließen die Nacht anschließend mit Beats eines DJs ausklingen.

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