Durch die Initiative von vier WFI-Lehrstühlen der BWL und VWL wurde am 27. Juni das Forschungsinstitut „Business and Economics in Service of Humanity“ (BESH) feierlich eröffnet. Auch KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien und Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel waren unter den Gästen und würdigten das neue Institut in ihren Ansprachen.

Die Initiatoren des neuen Instituts sind Prof. Alexander Danzer (Lehrstuhl für Mikroökonomik), Prof. Dr. Jens Hogreve (Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement), Prof. Shashi Matta (Lehrstuhl für Business Administration, Innovation and Creativity) und Prof. Simon Wiederhold (Lehrstuhl für Makroökonomik). Im Zentrum des Forschungsinteresses stehen dabei insbesondere die Bereiche Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden, Bildung, Migration, Einkommensverteilung, finanzielle Bildung, verantwortungsvoller Konsum, Weiterqualifizierung von Arbeitskräften sowie der Aufbau intelligenter und nachhaltiger Dienstleistungen.

„Professoren verbringen normalerweise einen Großteil ihrer Zeit mit ihrer eigenen Forschung. Das große Potenzial von BESH besteht in der Zusammenarbeit und Vernetzung – auch im internationalen Umfeld“, erklärte Professor Matta. Das zeigte auch die erste Jahreskonferenz des Instituts, die am selben Tag mit internationalen Forscherinnen und Forschern abgehalten wurden. Mit Ghazala Azmat, Lisa Brüggen, Ricardo Perez-Truglia und John Saldana wurden beim Festakt die ersten Research Fellows des Instituts ernannt. Mit ihnen und weiteren Forscherinnen und Forschern möchte das BESH ein weltweites Netzwerk etablieren und kontinuierlich erweitern. Darüber hinaus will sich das Institut auch des wissenschaftlichen Nachwuchses annehmen, in dem junge Forscherinnen und Forscher etwa bei der Karriereplanung unterstützt werden oder sie sich bei einer jährlichen Konferenz für Nachwuchswissenschaftler miteinander austauschen können. Auf diesem „BESH Doctoral Consortium“ wird BESH in jedem Jahr auch einen „BESH Doctoral Research Award“ vergeben, schilderte Professor Wiederhold. „Außerdem wollen wir in Austausch zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft treten und unser Institut auf der wissenschaftlichen Landkarte als fixen Anlaufpunkt für gesellschaftsrelevante Wirtschaftsforschung positionieren“, ergänzte Professor Danzer.

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